Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
31. März 2026 · 11 Min. Lesezeit
«Wie lange dauert das?» — diese Frage stellen uns Kunden in der Schweiz praktisch bei jedem Erstgespräch. Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Eine einfache Unternehmenswebsite kann in wenigen Wochen fertig sein, ein komplexer Online-Shop mit individuellen Funktionen kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. In diesem Artikel erklären wir transparent, welche Faktoren die Dauer beeinflussen, wie ein typischer Projektablauf aussieht und wie Sie als Auftraggeber dazu beitragen können, den Prozess zu beschleunigen.
Typische Zeitrahmen nach Projekttyp
Um Ihnen eine erste Orientierung zu geben, hier realistische Zeitrahmen für verschiedene Website-Typen in der Schweiz. Eine einfache Visitenkarten-Website mit drei bis fünf Seiten — Startseite, Über uns, Dienstleistungen, Kontakt — ist in zwei bis vier Wochen realisierbar. Diese Art von Website eignet sich für Einzelunternehmer, kleine Dienstleister oder Freiberufler, die eine saubere Online-Präsenz brauchen.
Eine umfangreichere KMU-Website mit acht bis fünfzehn Seiten, Blog-Funktion, Kontaktformularen und eventuell einer Bildergalerie dauert in der Regel vier bis acht Wochen. Hier wird mehr Zeit in die Konzeption, die Content-Erstellung und die Suchmaschinenoptimierung investiert.
Ein Online-Shop mit Produktkatalog, Warenkorbsystem, Zahlungsabwicklung und Kundenkonto benötigt sechs bis zwölf Wochen — je nach Anzahl der Produkte, Komplexität der Zahlungsintegration und individuellen Anforderungen. Für Schweizer Shops, die TWINT, PostFinance und Kreditkarten unterstützen müssen, kommt zusätzlicher Aufwand für die Integration und das Testen der Zahlungsmethoden hinzu.
Komplexe Webplattformen mit individuellen Funktionen wie Kundenportalen, Buchungssystemen, Mitgliederbereichen oder Schnittstellen zu Drittsystemen können drei bis sechs Monate dauern. Hier liegt der Hauptaufwand nicht im Design, sondern in der Entwicklung und dem Testing der individuellen Funktionalitäten.
Die Phasen eines Website-Projekts
Jedes professionelle Website-Projekt durchläuft mehrere Phasen, die jeweils ihren eigenen Zeitbedarf haben. Die erste Phase ist die Strategie und Konzeption, die typischerweise eine bis zwei Wochen dauert. In dieser Phase werden Ziele definiert, die Zielgruppe analysiert, die Seitenstruktur geplant und ein Briefing erstellt. Diese Phase wird oft unterschätzt, ist aber entscheidend für den Erfolg des gesamten Projekts.
Die zweite Phase ist das Design, das ein bis drei Wochen in Anspruch nimmt. Hier werden Wireframes erstellt, also grobe Layoutskizzen, die zeigen, wo welche Inhalte platziert werden. Anschliessend folgt das visuelle Design mit Farben, Typografie, Bildern und dem gesamten Erscheinungsbild. Je nach Agentur gibt es ein bis drei Entwurfsrunden, bis das Design freigegeben wird.
Die dritte Phase ist die Entwicklung, die zwei bis sechs Wochen dauert. Das freigegebene Design wird in funktionierenden Code umgesetzt. Die Website wird responsiv entwickelt, also für alle Bildschirmgrössen optimiert. Formulare, Animationen und spezielle Funktionen werden programmiert. Content-Management-Systeme werden eingerichtet, damit Sie Inhalte selbst pflegen können.
Die vierte Phase umfasst Inhalte und SEO, was parallel zur Entwicklung oder im Anschluss stattfindet und eine bis drei Wochen dauert. Texte werden geschrieben oder überarbeitet, Bilder werden professionell bearbeitet und optimiert, Meta-Daten und strukturierte Daten werden eingerichtet, und die interne Verlinkung wird aufgebaut.
Die fünfte und letzte Phase ist das Testing und der Launch, was eine bis zwei Wochen umfasst. Die Website wird auf verschiedenen Browsern und Geräten getestet, Fehler werden behoben, die Performance wird optimiert, und schliesslich geht die Website live. Danach folgen noch einige Tage für Feinschliff und die Einrichtung von Analyse-Tools.
Was die Website-Erstellung verzögert
In unserer Erfahrung aus hunderten Projekten sind die Verzögerungen fast nie technischer Natur — sondern entstehen auf Kundenseite. Der häufigste Zeitfresser ist fehlendes oder verspätetes Content-Material. Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand für professionelle Texte und Bilder. Wenn wir auf die Inhalte warten müssen, steht das gesamte Projekt still.
Der zweithäufigste Verzögerungsgrund sind lange Feedback-Schleifen. Wenn Designentwürfe oder Zwischenstände zwei Wochen statt zwei Tage auf Rückmeldung warten, verdoppelt sich die Projektdauer schnell. Besonders in Unternehmen, in denen mehrere Personen mitentscheiden, entstehen oft Verzögerungen, weil Meinungen divergieren und interne Abstimmungen nötig werden.
Ein weiterer klassischer Zeitfresser ist das sogenannte «Scope Creep» — also das schleichende Ausweiten der Anforderungen. Was als einfache Unternehmenswebsite geplant war, wächst plötzlich zum komplexen Portal mit Kundenbereich, Newsletter-Anbindung und drei zusätzlichen Sprachen. Jede neue Anforderung verlängert die Projektdauer. Das ist nicht per se schlecht — aber es muss bewusst entschieden und eingeplant werden.
Auch Redesign-Schleifen kosten Zeit. Wenn das Design nach der Freigabe nochmals grundlegend geändert wird, beginnt die Designphase praktisch von vorn. Deshalb empfehlen wir, das Design sorgfältig zu prüfen und erst dann freizugeben, wenn Sie wirklich zufrieden sind.
Wie Sie den Prozess beschleunigen
Als Auftraggeber haben Sie einen grösseren Einfluss auf die Projektdauer, als Sie vielleicht denken. Hier sind unsere bewährten Tipps, um Ihr Website-Projekt so effizient wie möglich zu gestalten. Bereiten Sie Ihre Inhalte frühzeitig vor: Sammeln Sie Texte, Bilder, Logos, Referenzen und alle weiteren Materialien, bevor das Projekt startet. Je vollständiger Ihre Unterlagen sind, desto schneller können wir loslegen.
Definieren Sie einen Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen kann. Wenn alle Fragen und Freigaben über eine einzige Person laufen, vermeiden Sie interne Abstimmungsverzögerungen. Diese Person sollte befugt sein, Designentscheidungen und inhaltliche Fragen verbindlich zu klären.
Geben Sie schnelles Feedback. Im Idealfall reagieren Sie innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen auf Entwürfe und Rückfragen. Je kürzer die Feedback-Schleifen, desto schneller kommen wir voran. Setzen Sie sich selbst Deadlines für Rückmeldungen — das hilft uns und Ihnen.
Definieren Sie den Umfang vorab klar und halten Sie sich daran. Natürlich können sich Anforderungen im Projektverlauf ändern — aber grundlegende Änderungen am Projektumfang sollten bewusst entschieden werden, inklusive der Auswirkungen auf Zeitplan und Budget.
Der Esweb-Ansatz: Prototyp in 48 Stunden
Bei Esweb haben wir einen Prozess entwickelt, der die klassische Website-Erstellung radikal beschleunigt. Unser Versprechen: Innerhalb von 48 Stunden nach Ihrem Briefing erhalten Sie einen funktionierenden Prototyp Ihrer Website — kostenlos und unverbindlich.
Wie ist das möglich? Wir nutzen moderne Technologien und standardisierte Workflows, die es uns ermöglichen, schnell hochwertige Ergebnisse zu liefern. Statt wochenlanger Konzeptphasen starten wir direkt mit einem visuellen Entwurf, den Sie anfassen und testen können. So sehen Sie von Anfang an, wie Ihre Website aussehen und funktionieren wird — und können gezielt Feedback geben.
Dieser Ansatz spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Statt abstrakte Wireframes und Designkonzepte zu besprechen, diskutieren wir anhand einer echten, funktionierenden Website. Das macht die Kommunikation klarer, die Entscheidungen einfacher und den gesamten Prozess effizienter. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, besuchen Sie unsere Seite Website erstellen lassen.
Qualität vs. Geschwindigkeit: Ein Balanceakt
Es gibt ein bekanntes Sprichwort in der Webentwicklung: «Schnell, günstig, gut — wählen Sie zwei.» Dieses Sprichwort enthält einen wahren Kern, aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Mit modernen Tools und effizienten Prozessen ist es heute möglich, alle drei Aspekte gleichzeitig zu bedienen — solange die Anforderungen realistisch sind.
Was allerdings stimmt: Eine Website, die unter extremem Zeitdruck entsteht, wird Kompromisse erfordern. Vielleicht werden nicht alle Texte professionell lektoriert, vielleicht fehlt die Zeit für ausgiebiges A/B-Testing, vielleicht werden einige Nice-to-have-Features auf eine spätere Phase verschoben. Das ist völlig in Ordnung, solange die Prioritäten klar sind.
Unser Rat: Setzen Sie einen realistischen Zeitrahmen an, der genug Raum für Qualität lässt, aber vermeiden Sie unnötige Verzögerungen. Eine gute Website muss nicht perfekt sein, um live zu gehen — sie muss gut genug sein, um Ihren Besuchern einen professionellen Eindruck zu vermitteln und Ihre Geschäftsziele zu unterstützen. Optimierungen können und sollten auch nach dem Launch kontinuierlich erfolgen.
Spezialfall: Website-Relaunch — dauert es länger?
Ein Website-Relaunch ist in der Regel komplexer als eine Neuerstellung, weil zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden müssen. Bestehende Inhalte müssen gesichtet, bewertet und migriert werden. URL-Weiterleitungen müssen eingerichtet werden, damit keine bestehenden Google-Rankings verloren gehen. Das bestehende Corporate Design muss berücksichtigt oder bewusst weiterentwickelt werden.
Rechnen Sie für einen Relaunch mit einem Zeitaufschlag von etwa 20 bis 40 Prozent gegenüber einer Neuerstelling. Für eine typische KMU-Website bedeutet das sechs bis zehn Wochen statt vier bis acht Wochen. Der zusätzliche Aufwand lohnt sich aber: Ein sorgfältig durchgeführter Relaunch bewahrt Ihre bestehenden Rankings und verbessert gleichzeitig Performance und Nutzererfahrung.
Besonders wichtig beim Relaunch: Planen Sie genügend Zeit für die Erstellung einer vollständigen Weiterleitungsliste (301-Redirects). Jede alte URL muss auf die entsprechende neue URL weiterleiten. Fehlt dieser Schritt, verlieren Sie Traffic und Rankings — ein Fehler, der sich oft erst Wochen später bemerkbar macht und dann schwer zu korrigieren ist. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zu Firmenwebsite erstellen.
Fazit: Realistische Erwartungen setzen
Die Dauer einer Website-Erstellung hängt von vielen Faktoren ab — dem Projektumfang, der Komplexität, der Bereitstellung von Inhalten und der Geschwindigkeit der Feedback-Schleifen. Als Faustregel gilt: Planen Sie für eine solide KMU-Website vier bis acht Wochen ein. Einfachere Projekte gehen schneller, komplexere dauern länger.
Der wichtigste Tipp: Beginnen Sie frühzeitig mit den Vorbereitungen. Sammeln Sie Texte und Bilder, definieren Sie Ihre Ziele und Zielgruppe, und bestimmen Sie einen Ansprechpartner. Je besser Sie vorbereitet sind, desto schneller und reibungsloser verläuft das Projekt.
Und denken Sie daran: Eine Website ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebendes Werkzeug, das kontinuierlich gepflegt und optimiert werden sollte. Der Launch ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Eine gute Agentur begleitet Sie auch nach dem Go-live und hilft Ihnen, das volle Potenzial Ihrer Website auszuschöpfen.
Wenn Sie wissen möchten, wie schnell Ihre neue Website stehen könnte, fordern Sie unseren kostenlosen 48-Stunden-Prototyp an — und überzeugen Sie sich selbst von unserem Tempo.
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